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Wie Rhodos zu seinem Namen kam

Von Rhodos Blog Team | 24.Juli 2011


Foto: Ausgrabungen des alten Kamiros

In den drei alten rhodischen Stadtstaaten Lindos, Kamiros und Ialissos wurde Athena als Staatsgöttin verehrt, eine uralte Mutter- und Fruchtbarkeitsgöttin, auf deren Schutz die Stadt Athen keineswegs allein Anspruch erhob. Als die neue Stadt Rhodos gegründet wurde, stand dort schon ein Heiligtum für Helios, den Sonnengott. Er wurde zur Staatsgottheit der vereinten Insel erhoben.

Sein Haupt war fortan auf allen rhodischen Münzen abgebildet, ihm zu Ehren fanden wie in Olympia für Göttervater Zeus alle vier Jahre sportliche Wettkämpfe statt. Einmal im Jahr stürzte man sogar ein ganzes Vierergespann samt Pferden ins Meer, damit Helios seine tägliche Reise am Firmament mit dem neuesten Fahrzeugmodell fortsetzen könnte. Nachts, so glaubte man, überquerte der Gott dann das Meer in einem goldenen Kahn, um zu seinem morgendlichen Startpunkt zurückzukehren.

Rhodos galt als Eigentum des Sonnengottes. Beider ursprünglichen Verteilung der Welt unter die Götter war Helios nämlich leer ausgegangen, weil er pflichtgemäß seine Himmelsreise vollführte. Als er das bemerkte, erbat er sich vom Göttervater Zeus eine noch dicht unter der Meeresoberfläche treibende Insel, die er vom Himmel herab bemerkt hatte. Er versprach, sie mit Menschen zu füllen, die >dem Lichte näher als die Bewohner anderer Gefilde< sein sollten. Zeus erfüllte ihm den Wunsch und ließ diese Insel aus dem Meer aufsteigen. Als Helios sie in Besitz nahm, begegnete ihm die schöne Nymphe Rhode. Er machte sie zu seiner Geliebten und gab dem Eiland ihren Namen.

Beitrag aus: Klaus Bötig's Kolumne |


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